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Weltweite Initiative mit Österreich-Wurzeln

FOR FOREST – The Voice for Trees hat seine Wurzeln im weltbekannt gewordenen „Wald im Stadion“. Österreichs bisher größte Kunstintervention im öffentlichen Raum hat Menschen berührt und dazu animiert, sich über Umweltthemen auszutauschen.

Rund um das Projekt sind zahlreiche neue Ideen entstanden. FOR FOREST – The Voice for Trees nimmt sich dieser Ideen an, vernetzt Menschen und Institutionen und stellt sich dem Klimawandel entgegen.

#forforest

© Gerhard Maurer

Weltweite Initiative mit Österreich-Wurzeln

FOR FOREST – The Voice for Trees hat seine Wurzeln im weltbekannt gewordenen „Wald im Stadion“. Österreichs bisher größte Kunstintervention im öffentlichen Raum hat Menschen berührt und dazu animiert, sich über Umweltthemen auszutauschen.

Rund um das Projekt sind zahlreiche neue Ideen entstanden. FOR FOREST – The Voice for Trees nimmt sich dieser Ideen an, vernetzt Menschen und Institutionen und stellt sich dem Klimawandel entgegen.

#forforest

© Gerhard Maurer

Zahlen zur Kunstintervention

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BesucherInnen
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Länder berichteten
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Bäume
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Tonnen (schwerster Baum)
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Baumarten
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Events

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Events

Die Inter­vention

Ein Wald im Fußballstadion

FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur war eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, die das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt vom 8. September bis 27. Oktober 2019 in Österreichs größte öffentliche Kunstinstallation verwandelte.

Das Spielfeld wurde gänzlich von einem Mischwald in Besitz genommen. Mit rund 300 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen, gestaltete Landschaftsarchitekt Enzo Enea über das gesamte Spielfeld, einen mitteleuropäischen Mischwald.

Von den Rängen aus konnten die Zuschauer die Bäume auf dem Feld, wo sonst gespielt wird, Tag und Nacht (von 10:00 bis 22:00) bei freiem Eintritt bestaunen. Je nach Tages- oder Nachtzeit bildeten die Bäume ein ungewohnte und faszinierende Bild, das sich durch Wetter und Witterungseinflüsse, die Besiedlung durch Insekten und andere Tiere, sowie die saisonale Herbstfärbung des Laubes weiter veränderte. Dieser emotionale Eindruck wurde durch die völlig neue Betrachtungsweise des scheinbar Gewohnten – des Waldes – weiter verstärkt.

Größte Kunstintervention Österreichs im öffentlichen Raum

„FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ von Klaus Littmann nach einer Zeichnung des österreichischen Künstlers Max Peintner rückte das modernste Stadion Österreichs ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit.

Mit dieser monumentalen Installation wollte Littmann unsere Wahrnehmung der Natur herausfordern und den Blick auf die Zukunft der Mensch-Natur Beziehung schärfen. Das Projekt verstand sich auch als Mahnmal dafür, dass die Selbstverständlichkeit der Natur eines Tages nur noch in ihr speziell zugewiesenen Gefäßen zu bestaunen sein könnte, wie das bereits heute etwa mit Tieren im Zoo der Fall ist.

Klaus Littmann (Littmann Kulturprojekte)

Nach seiner Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf und unter dem Einfluss von Professor Joseph Beuys, hat sich der in Basel aufgewachsene Klaus Littmann als international freischaffender Vermittler zeitgenössischer Kunst betätigt. Dabei hat er sich zuerst als Initiant und Organisator von Einzel- und Gruppenausstellungen einen Namen gemacht und sich später auf die Planung und Realisierung von themenkonzentrierten Kunstausstellungen sowie künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum konzentriert. Dabei standen sowohl die Beschäftigung mit Alltagskultur als auch die Konfrontation von Gegenwartskunst mit historisch gewachsenen Stadträumen im Zentrum der jeweils aufwendigen und spektakulären Projekte.

Mehr zu Klaus Littmann und Littmann Kulturprojekte

Modell „FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“, Maßstab 1:333/3
© Johannes Puch

FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur, temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann 2019, Klagenfurt | Austria
© UNIMO

Klaus Littmann im Wörthersee Stadium, Klagenfurt, Österreich, 2019
© Emmanuel Fradin

Die Inter­vention

Ein Wald im Fußballstadion

FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur war eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, die das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt vom 8. September bis 27. Oktober 2019 in Österreichs größte öffentliche Kunstinstallation verwandelte.

Das Spielfeld wurde gänzlich von einem Mischwald in Besitz genommen. Mit rund 300 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen, gestaltete Landschaftsarchitekt Enzo Enea über das gesamte Spielfeld, einen mitteleuropäischen Mischwald.

Von den Rängen aus konnten die Zuschauer die Bäume auf dem Feld, wo sonst gespielt wird, Tag und Nacht (von 10:00 bis 22:00) bei freiem Eintritt bestaunen. Je nach Tages- oder Nachtzeit bildeten die Bäume ein ungewohnte und faszinierende Bild, das sich durch Wetter und Witterungseinflüsse, die Besiedlung durch Insekten und andere Tiere, sowie die saisonale Herbstfärbung des Laubes weiter veränderte. Dieser emotionale Eindruck wurde durch die völlig neue Betrachtungsweise des scheinbar Gewohnten – des Waldes – weiter verstärkt.

Modell For Forest „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“, Maßstab 1:333/3
© Johannes Puch

Größte Kunstintervention Österreichs im öffentlichen Raum

„FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ von Klaus Littmann nach einer Zeichnung des österreichischen Künstlers Max Peintner rückte das modernste Stadion Österreichs ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit.

Mit dieser monumentalen Installation wollte Littmann unsere Wahrnehmung der Natur herausfordern und den Blick auf die Zukunft der Mensch-Natur Beziehung schärfen. Das Projekt verstand sich auch als Mahnmal dafür, dass die Selbstverständlichkeit der Natur eines Tages nur noch in ihr speziell zugewiesenen Gefäßen zu bestaunen sein könnte, wie das bereits heute etwa mit Tieren im Zoo der Fall ist.

© UNIMO

Klaus Littmann (Littmann Kulturprojekte)

Nach seiner Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf und unter dem Einfluss von Professor Joseph Beuys, hat sich der in Basel aufgewachsene Klaus Littmann als international freischaffender Vermittler zeitgenössischer Kunst betätigt. Dabei hat er sich zuerst als Initiant und Organisator von Einzel- und Gruppenausstellungen einen Namen gemacht und sich später auf die Planung und Realisierung von themenkonzentrierten Kunstausstellungen sowie künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum konzentriert. Dabei standen sowohl die Beschäftigung mit Alltagskultur als auch die Konfrontation von Gegenwartskunst mit historisch gewachsenen Stadträumen im Zentrum der jeweils aufwendigen und spektakulären Projekte.

Mehr zu Klaus Littmann und Littmann Kulturprojekte

Klaus Littmann im Wörthersee Stadium, Klagenfurt, Österreich, 2019
© Emmanuel Fradin

Die Zeichnung

Ein Bild und seine Ausstrahlung

Max Peintners „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ ist im Laufe der Jahre zu einer Ikone und zum Denkanstoß über die bildende Kunst hinaus geworden.

Bekannt aus Schulbüchern

So fand das Werk etwa Eingang in über 20 deutschsprachige Schul- und Lehrbücher sowie in Publikationen aus Frankreich, Dänemark, Estland, Tschechien und Ungarn.

Breite Wirkung

Inzwischen gilt die visionäre Ausdruckskraft des Bildes als Anstoß für Philosophie, Soziokultur, Biologie, Ökologie, Anthropologie und Literatur.

Mehr zu Max Peintner und „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“

Max Peintner, «Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur»
Bleistiftzeichnung, 1970/71

Die Zeichnung

Max Peintner, «Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur»
Bleistiftzeichnung, 1970/71

Ein Bild und seine Ausstrahlung

Max Peintners „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ ist im Laufe der Jahre zu einer Ikone und zum Denkanstoß über die bildende Kunst hinaus geworden.

Bekannt aus Schulbüchern

So fand das Werk etwa Eingang in über 20 deutschsprachige Schul- und Lehrbücher sowie in Publikationen aus Frankreich, Dänemark, Estland, Tschechien und Ungarn.

Breite Wirkung

Inzwischen gilt die visionäre Ausdruckskraft des Bildes als Anstoß für Philosophie, Soziokultur, Biologie, Ökologie, Anthropologie und Literatur.

Mehr zu Max Peintner und „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“

Die Bäume

Die Bäume

Die Umsetzung

Mit einem Team von bis zu 50 Personen wurde der Wald vom 6. August 2019 bis 30. August 2019 in nur 22 Tagen im Wörtherseestadion in Klagenfurt installiert.

Den Waldboden gestalteten die Landschaftsarchitekten mit verschiedenen Pflanzenarten (Gehölze, Farne und Gräser) um das Bild eines Waldes zu komplettieren. Wie auch im richtigen Wald, beschattet zum Beispiel der Waldsaum die Stämme und die Wurzelansätze der Bäume, was sich wiederum positiv auf das Wohlergehen der Bäume auswirkt. Alle zum Bau des Stadionwaldes verwendeten Materialien, vom Hackholz über den Waldsaum und das Unterholz wurden nach der Beendigung der Kunstintervention weiterverwendet. Während der Arbeiten sowie für die Installation selbst kam kein Plastik zum Einsatz.

Für die Installation wurden folgende Materialien im Stadion verwendet:

• 7000m3 Hackschnitzel
• 4500m2 Rollrasen
• 400m3 Rindenschnitzel
• 10km Wasserleitungen
• 480m3 Substrat
• 4000m1 Bauholz für Baumsicherungen